Globaler Trend zum Autoritarismus

mit Wolfram Schaffar (International Institute for Asien Studies in Leiden, Niederlande) und Hana Pfennig (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Die Krise der Demokratie hat viele Namen. Donald Trump, Recep Tayyip Erdoğan, Jair Bolsonaro gehören dazu – doch die Liste ist weit länger. Und das Problem ein globales. Bei vielen Wahlen in Europa ist von einem Rechtsruck die Rede gewesen. Autokratische Potentaten machen sich daran, rechtsstaatliche Ordnungen umzubauen. Im Süden wurden Prozesse der Demokratisierung abgebrochen. Kritische Stimmen verweisen zudem auf die generelle Tendenz des Kapitalismus auch «im Westen», seine Krisen mit autoritären Mitteln zu bewältigen.

Wolfram Schaffar hat zum “Globalen Trend zum Autoritarismus” für die Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Studie verfasst. Die zentralen Thesen dieser Studie stellt er bei unserer Veranstaltung zur Diskussion.

Wolfram Schaffar ist Politikwissenschaftler und beschäftigt sich vor allem mit den Themen Demokratisierungs- und Entdemokratisierungsprozesse, soziale Bewegungen, alternative Entwicklungskonzepte, Internet und soziale Medien. Er war bis Mai 2018 Professor für Politikwissenschaft und Internationale Entwicklung in Wien und ist nun Research Fellow am International Institute for Asien Studies (IIAS) in Leiden, Niederlande. Seit 2016 ist Wolfram Schaffar Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Hana Pfennig ist im Zentrum für Internationalen Dialog der Rosa-Luxemburg-Stiftung Referentin für das Globalprogramm

Freitag, 27.09., 18 Uhr, Kulturzentrum Pavillon, kleiner Saal

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