Was ist das für 1 Freiraum?! – Hannover Fishbowl

Kreativität ist in den letzten Jahren zu einem Wirtschaftsfaktor geworden, dem sich auch Hannover nicht verschließen kann. Mit Coworking und Maker-Spaces, Startup-Netzwerken und nicht zuletzt der Bewerbung als Kulturhauptstadt 2025 öffnet sich die Stadt einer jungen, urbanen Szene, die sich nicht nur als Digital Natives versteht, sondern auch mit innovativen Projekten dazu beiträgt, dass sich die Stadt sichtlich und spürbar verändert. Wünsche nach Gemeinschaft und Freiräumen treffen hier auf Orte, in denen es möglich ist, sich auszuprobieren und die eigenen Ideen zu verwirklichen.

Diese Wünsche finden sich allerdings nicht nur in der Kultur- und Kreativwirtschaft, sondern auch in selbstverwalteten Räumen, wie Jugendzentren oder Wohnprojekten wieder. Als sogenannte alternative Orte bieten sie vor allem für unabhängige und unkommerzielle Projekte Möglichkeiten zur Mitgestaltung einer Stadt.

In der Hannover Fishbowl möchten wir die Widersprüche und Gemeinsamkeiten unterschiedlicher kreativer und kultureller Nutzung von Räumen diskutieren. Wie können wir aus verschiedenen Perspektiven den Begriff Freiraum diskutieren und gibt es davon genug in der Stadt? Können Kultur und Kreativität im neoliberalen System überhaupt frei und unabhängig sein?

U.a. mit Iyabo Kaczmarek, Kulturvermittlerin und unabhängige Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin in Hannover.

Moderaton: Thomas Kaestle, Kulturwissenschaftler & freier Kulturjournalist

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