Was macht uns wirklich sicher?

Vorstellung eines Toolkits zu intersektionaler transformativer Gerechtigkeit jenseits von Gefängnis und Polizei – mit Melanie Brazzell

Wenn uns Polizei und Grenzen keine Sicherheit geben können, welche Alternativen haben wir in unseren Zusammenhängen? Wie können wir uns selbst Sicherheit schaffen? Das Transformative Justice Kollektiv arbeitet mit community-basierten Alternativen und lässt sich dabei von Modellen von transformativer Gerechtigkeit und kollektiver Verantwortungsübernahme inspirieren, die von Frauen of Color und trans* und queeren Personen of Color in den USA entwickeln wurden.

Sie haben ein Toolkit zusammengestellt, welches das Sicherheitsversprechen des Staates im Falle von sexualisierter- und Partner*innengewalt in Frage stellt, und untersucht, wie Institutionen und Techniken wie Polizei, Gefängnis und nationalstaatliche Grenzen Gewalt (re)produzieren anstatt sie zu beenden.

Melanie Brazzell entwickelte das Multimedia Forschungsprojekt “Was macht uns wirklich sicher?” Das Projekt beinhaltet Interviews mit Aktivist*innen und eine begleitende Internetseite, sowie Workshops, öffentliche Veranstaltungen, eine Ausstellung, und das Toolkit. Inspiriert vom visionären Aktivismus der community accountability (kollektive Verantwortungsübernahme) & transformative justice (transformative Gerechtigkeit) Bewegung aus den U.S., organisiert Melanie über fünfzehn Jahre lang Communities gegen sexualisierter & Beziehungsgewalt und hat das Transformative Justice Kollektiv Berlin mitbegründet. Derzeit erkundet Melanie partizipative Aktionsforschung als Werkzeug für soziale Bewegungen im Rahmen eines PhDs an der University of California Santa Barbara.

Samstag, 28.09., 16 – 18 Uhr, Kulturzentrum Pavillon, kleiner Saal

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